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Kaminöfen mit 4 bis 5 kW

Kaminofen 4–5 kW: kompakte Holzöfen mit kleiner Leistung

Ein Kaminofen mit 4 bis 5 kW Nennwärmeleistung kommt in Frage, wenn nur wenig Wärme gebraucht wird, zum Beispiel auch als Zusatzheizung. Ein deutlich größerer Ofen müsste dann ständig gedrosselt werden und verbrennt weniger sauber. Welche Leistung passt, hängt vom Wärmebedarf ab, also vor allem von Dämmung, Raumgröße und Raumhöhe. Stimmen Sie die Leistung im Zweifel mit Ihrem Schornsteinfeger ab. Öfen mit 4,5 oder 5,5 kW sind in dieser Stufe ebenfalls eingeordnet.

Den größten Teil der rund 100 Modelle stellen Justus (u. a. Mino 2.0, Usedom 5, Island 5 2.0, Austin 5 II, Baltrum D2.0) und Oranier (Rota 2.0, Rota Top, Rota Tre, Polar Neo 4, Pori 5). Dazu kommen die Dauerbrandöfen Opera-B, Keno und Nika von Hark, Stahl- und Natursteinöfen sowie der Eckkaminofen Delia von Bartz, Modelle von Fireplace und die Wamsler N-Line, die für Niedrigenergiehäuser konzipiert ist. Knapp ein Drittel der Öfen lässt sich auf dem Sockel drehen, fast die Hälfte hat ein Holzfach. Verkleidungen gibt es in Stahl, Keramik, Speckstein, Sandstein und Naturstein.

Worauf Sie bei kleinen Kaminöfen achten sollten

Etwas mehr Reserve bieten die Kaminöfen mit 6 kW; drehbare Varianten sind unter Kaminofen drehbar gesammelt.

Kleiner Kaminofen mit 4 und 5 kW

Kleine Kaminöfen kommen in Frage, wenn nur wenig Heizleistung gebraucht wird, zum Beispiel als gemütliche Zusatzheizung. Ist ein Ofen für den Wärmebedarf zu groß, heizt er den Raum schnell zu stark auf und muss gedrosselt werden. Das kostet Wirkungsgrad und verrußt die Scheibe.

Passt die Leistung zu Ihrem Raum?

Welche Leistung passt, hängt vom Wärmebedarf ab, also vor allem von Dämmung, Raumgröße und Raumhöhe. Stimmen Sie die Leistung im Zweifel mit Ihrem Schornsteinfeger ab. Grundsätzlich gilt: Lieber einen kleinen Ofen gleichmäßig betreiben als einen großen ständig drosseln. Das genaue Raumheizvermögen jedes Modells finden Sie im Produktblatt.

Marken und Modelle

In dieser Leistungsklasse gibt es besonders viele Modelle von Justus (zum Beispiel Usedom, Mino und Island), Oranier (Rota, Rota 2.0 und Rota Tre 2.0 mit drei Sichtscheiben) und Hark (Opera-B, Keno und Nika). Dazu kommen kompakte Öfen von Bartz wie Pina, Turano und Vico sowie Modelle von Fireplace, La Nordica, Globe-Fire und Wamsler.

Viele kleine Kaminöfen sind raumluftunabhängig und passen damit gut in moderne, dichte Gebäude. Einige gibt es als Speicherofen mit Speichersteinen – die Wärme hält dann noch Stunden nach dem Abbrand an.

Tipps für kleine Öfen

Kleine Brennräume brauchen kurze Scheite: Achten Sie auf die maximale Scheitholzlänge im Produktblatt, bei vielen kompakten Öfen sind es 25 bis 33 cm. Legen Sie lieber öfter wenig nach. Auch ein kleiner Ofen braucht einen passenden Schornstein und, auf brennbarem Boden, eine Funkenschutzplatte davor.

Etwas mehr Leistung gesucht? Dann schauen Sie bei den Kaminöfen mit 6 kW oder den Kaminöfen mit 7 kW. Speziell für lange Wärme gibt es die Speicheröfen.