Bauen, buddeln, entdecken

Wenn man an Outdoor-Spielgeräte für Kinder denkt, kommt einem unweigerlich auch der Sandkasten in den Sinn. Neben Schaukel und Rutsche gehört er zu den Klassikern schlechthin und erfreut sich bei den Kleinsten ungebrochener Beliebtheit. Im Sand kann man seiner Fantasie und Kreativität wunderbar freien Lauf lassen – und ganz nebenbei darf man sich sogar schmutzig machen, ohne Ärger zu bekommen. Was will das Kinderherz mehr! Dabei handelt es sich um eine denkbar einfache Konstruktion, was beweist, dass Kinder gar nicht viel zum Glücklichsein brauchen.

Holzbretter + Sand = Spaß

Da wird der Nachwuchs zum Archäologen. (Foto: alexanderuhrin / stock.adobe.com)

Im Grunde ist es ganz einfach: Mit Hilfe von vier bis sechs Holzbrettern wird ein abgegrenzter Bereich geschaffen, der schließlich mit geeignetem Sand (siehe hierzu unseren Beitrag Spielsand zum Förmchenbauen) aufgefüllt wird. Darin kann der Nachwuchs nach Herzenslust herumtoben, bauen, buddeln, entdecken – eben Spaß haben. In unserem Shop finden Sie eine große Auswahl von Sandkästen in allen Formen und Größen. Wer zusätzlich Wert auf Sonnenschutz legt, kann sogar auf Produkte mit integriertem Dach zurückgreifen.

Aufbau leicht gemacht

Spaß macht’s auch im Kunststoff-Sandkasten. (Foto: Kristin Gründler / stock.adobe.com)

Während Schaukelkonstruktionen oder Spielhäuser schon eine gewisse handwerkliche Fertigkeit erfordern, ist ein Sandkasten ohne größeren Aufwand im Nullkommanix aufgebaut und einsatzbereit. Meist handelt es sich um einen sogenannten Steckbausatz, für den nicht einmal besonderes Werkzeug benötigt wird. Einfach die einzelnen Teile gemäß Anleitung zusammenfügen und fertig. Wer es noch einfacher will, kann auch auf Sandkästen aus Kunststoff zurückgreifen. Diese haben den Vorteil, dass sie leicht an einen anderen Ort transportiert werden können. Allerdings sind diese Modelle eher für die ganz Kleinen geeignet. Wenn Kinder größer werden und es beim Spielen auch mal etwas wilder zugeht, sind Sandkästen aus Holz sicherlich die bessere Wahl.

Vorsicht, Katzenklo!

Gegen unerwünschten Besuch und allgemeine Verunreinigung lässt sich etwas tun. (Foto: pixarno / stock.adobe.com)

Sucht man nach Kontrapunkten beim Thema Sandkasten, ist hier die Sauberkeit zu benennen. Hat man keine geeignete Abdeckung, ist der Sand Wind und Wetter ausgesetzt und kann schnell verschmutzt werden. Ein besonderes Ärgernis sind außerdem Hinterlassenschaften aus der Tierwelt. Besonders Katzen nutzen Sandkästen gerne als Toilette, weshalb eine regelmäßige Reinigung und ggf. auch der Austausch des Sandes von Zeit zu Zeit erforderlich sind. Effektiv kann man diesem Problem beispielsweise mit einer Abdeckung in Form einer Holzplatte oder einer Abdeckplane begegnen. Doch Vorsicht: Gerade Letzteres sollte speziell für diesen Zweck geeignet sein und deshalb über eine elastische Kordel zum Festzurren verfügen. Sonst genügt ein stärkerer Windstoß und der Sandkasten ist wieder ungeschützt. Alternativ können Sie auch unseren Anti-Katzen-Sand zum Einsatz bringen. Hierbei handelt es sich um sauberen und gesiebten Quarzsand, der mit natürlichen Duftstoffen versetzt ist. Diese Duftstoffe halten die meisten Katzen fern, wodurch die Gefahr reduziert wird, dass durch Katzenkot Krankheitserreger oder Parasiten in den Sandkasten gelangen.

Spielsand: Auswahl und Pflege

Die Wahl des richtigen Sandes ist nicht zu unterschätzen – ebenso die regelmäßige Pflege des Sandkastens. (Foto: ElenaEmiliya / stock.adobe.com)

Auf der Suche nach geeignetem Sand für Ihren Sandkasten sollten Sie auf die Bezeichnung „Spielsand“ achten, da dieser frei von biologischen und chemischen Schadstoffen ist. Besonders wichtig ist es, den Sand regelmäßig auf Verunreinigungen oder auch Insektenbefall zu untersuchen. Hat sich das Ameisenvolk im Sandkasten gemütlich eingerichtet, hilft oft nur der komplette Sandaustausch. Ohnehin gilt aber grundsätzlich, dass der Sand mindestens einmal jährlich ausgetauscht werden sollte, idealerweise zu Beginn der warmen Jahreszeit. Der alte Sand kann sogar wiederverwendet werden, zum Beispiel im eigenen Garten. Ein maßvolles (!) Ausbringen auf dem Rasen trägt beispielsweise zur Auflockerung und damit zur Wasserdurchlässigkeit des Bodens bei. Sollte es keine weitere Verwendung für den Sand geben, ist die beste Entsorgungsmöglichkeit der Recycling- oder Wertstoffhof. Im Zweifelsfall fragen Sie bei Ihrer Gemeinde nach, hier erhalten Sie fachgerechte Auskunft. Auf keinen Fall sollten Sie den Sand einfach irgendwo „im Grünen“ entsorgen. Das ist verboten und hat hohe Strafen zur Folge.

Highlight im Garten

Sandspielzeug darf in keinem Sandkasten fehlen. (Foto: nosyrevy / stock.adobe.com)

In jedem Fall ist der eigene Sandkasten im Garten ein absoluter Höhepunkt für Kinder. Während andere Spielsachen irgendwann in der Ecke stehen bleiben, erweist sich der Sandkasten als echter Dauerbrenner – und übrigens auch als tolles Geburtstagsgeschenk, mit dem Sie ziemlich sicher nicht daneben liegen werden. Besonders beliebt sind außerdem Sandspielzeug & Sandformen. Schauen Sie in unserem Shop vorbei, wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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