Mehr als nur heiße Luft

Heißluft-Fritteusen, Fritteusen und Kaltzonen-Fritteusen im Überblick

Mit einer kleinen Fritteuse lassen sich in der heimischen Küche knusprige Speisen zubereiten. (Foto: Pixel-Shot / stock.adobe.com)

Knusprige Pommes, saftige Hähnchen oder leckere Fischgerichte – wer solche Schmankerl gerne isst, muss für ein sehr gutes Geschmackserlebnis nicht unbedingt ins Restaurant gehen oder beim Lieferdienst bestellen. Denn viele Hersteller bieten kleinere Fritteusen an, mit denen sich kinderleicht leckere Pommes & Co. für den eigenen Bedarf zubereiten lassen.

Leckere Ergebnisse dank der Mini-Fritteuse

Leckere Hähnchen und Pommes wie in der Kneipe: Die Mini-Fritteuse für zuhause macht´s möglich. (Foto: Toschna / stock.adobe.com)

Wer gerne mal etwas Deftiges isst, für den kann sich die Anschaffung einer eigenen Fritteuse sehr lohnen. Denn wer kennt es nicht: Die Hähnchen, die es bei der Kneipe um die Ecke gibt, sind so herrlich saftig, die Pommes goldgelb und lecker knusprig. Will man ein solches Menü dann im heimischen Backofen „nachkochen“, stellt mancher vielleicht etwas ernüchtert fest, dass die Pommes eher trocken als knusprig werden – das Gleiche gilt für die Hähnchen. Hier kommt die Mini-Fritteuse ins Spiel: Denn mit einem solchen Küchengerät lassen sich im Handumdrehen Ergebnisse, wie man sie aus der Gastronomie kennt, erzielen.

Die verschiedenen Fritteusentypen

Fritteuse ist nicht gleich Fritteuse, es gibt unterschiedliche Arten. (Foto: mkroener85 / stock.adobe.com)

Grundsätzlich gibt es drei verschiedene Arten von Fritteusen. Die klassische Fritteuse, die mit Öl oder Fett betrieben wird, die Kaltzonen-Fritteuse sowie die Heißluftfritteuse. Die Vor- und Nachteile der verschiedenen Typen sollen im Folgenden genauer beleuchtet werden.

Die klassische Fritteuse – knusprige Pommes und Co.

Speisen, die mit einer klassischen Fritteuse zubereitet werden, sind zwar äußerst kalorienreich, punkten dafür aber in Sachen Geschmack. (Foto: ALF photo / stock.adobe.com)

Bei der klassischen Fritteuse wird in einem Behälter das Öl (oder Fett) erhitzt. Das Frittiergut kommt in einen Korb und wird für mehrere Minuten in das heiße Öl hineingehangen. Da sich das Heizelement unter dem Ölbehälter befindet, wird das Öl gleichmäßig erhitzt und hat folglich überall die gleiche Temperatur. Dies hat zur Folge, dass Essensreste, die aus dem Korb ins Öl fallen, nach unten sinken und am Boden verbrennen. Hierbei bildet sich Acrylamid, ein gesundheitsschädlicher Stoff, der im Verdacht steht, krebserregend zu sein. Ein weiterer Nachteil ist, dass das Frittierfett häufig ausgetauscht werden muss. Das zubereitete Essen ist außerdem sehr kalorienreich. Ein Vorteil der klassischen Fritteuse ist der meist günstige Anschaffungspreis sowie das Frittier-Ergebnis, denn die Speisen werden sehr knusprig.

Kaltzonen-Fritteuse: Frittierfett länger nutzbar

Bei der Kaltzonen-Fritteuse befinden sich die Heizstäbe im Ölbehälter. So wird die Bildung des gesundheitsschädlichen Stoffs Acrylamid vermindert. (Foto: philip kinsey / stock.adobe.com)

Bei der Kaltzonen-Fritteuse werden die Lebensmittel ebenfalls in heißem Fett frittiert. Die Heizelemente befinden sich hier im Ölbehälter. Die Heizstäbe sind etwas angehoben, wodurch das darunter befindliche Öl nicht so heiß wird und so die Entstehung von Acrylamid durch verbrannte Speisereste vermindert wird. Außerdem lässt sich das Frittierfett länger nutzen. Jedoch sind auch bei dieser Methode die Speisen sehr kalorienreich. Ferner kann die Reinigung zur komplizierten Angelegenheit werden, wenn sich die Fritteuse nicht zerlegen lässt.

Frittieren ohne Fett: Die Heißluft-Fritteuse macht´s möglich

Im Hintergrund frittieren und währenddessen am PC arbeiten: Mit der geruchsarmen und einfach zu bedienenden Heißluft-Fritteuse kein Problem. (Foto: JR-50 / stock.adobe.com)

Ganz ohne Fett kommt hingegen die Heißluft-Fritteuse aus. Ein Löffel Öl genügt, um leckere Pommes zuzubereiten. Bei dieser Variante werden die Speisen nämlich – wie bei einem Umluftofen – mit erhitzter Luft zubereitet. Dadurch ist das Essen kalorienarm. Da Heißluft-Fritteusen im Normalfall leicht zu zerlegen sind, lassen sie sich auch problemlos reinigen. Die Gefahr von Verbrennungen, z. B. durch heißes Fett, ist im Gegensatz zu den anderen beiden Fritteusen-Varianten gering. Intensiven Frittiergeruch braucht man bei einer Heißluft-Fritteuse ebenfalls nicht zu befürchten. Ferner ist die Heißluft-Fritteuse vielseitig einsetzbar und kann z. B. auch Pizza und Brot backen. Bei der Knusprigkeit muss man bei einer Heißluft-Fritteuse allerdings Abstriche machen, durch den Verzicht auf Fett geht auch ein wichtiger Geschmacksträger verloren. Die Zubereitung dauert länger und die Lebensmittel können schnell austrocknen.

Zusätzliche Funktionen für noch mehr Komfort

Haben Sie die richtige Fritteuse für sich gefunden, können Sie es sich schmecken lassen. (Foto: aletia2011 / stock.adobe.com)

Denken Sie darüber nach, sich eine Fritteuse zuzulegen, sollten Sie sich zunächst für einen der drei Fritteusen-Typen entscheiden. Fassen wir hierzu noch einmal kurz zusammen: Die herkömmliche Fritteuse mit Öl oder Fett kann vor allem durch einen günstigen Anschaffungspreis (ab ca. 30 Euro) und das knusprige Geschmacksergebnis punkten. Für die Kaltzonen-Fritteuse spricht vor allem, dass sie die Entstehung des gesundheitsschädlichen Acrylamids beim Frittiervorgang verhindert und das Fett öfter genutzt werden kann. Besonders kalorienarm lassen sich die Speisen mit der Heißluft-Fritteuse zubereiten, mit der auch andere Lebensmittel, wie Pizza, gebacken werden können. Neben den Grundfunktionen können heutzutage viele Fritteusen noch mit weiteren praktischen Details, wie voreingestellten Programmen, automatischer Abschaltung oder einer Timer-Funktion, punkten. Hier können Sie nach Ihren persönlichen Anforderungen und dem vorhandenen Budget eine Kaufentscheidung treffen.

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