Einbruchschutz für das Gartenhaus

Einbruch in Haus und Garten
Einbruch in Haus und Garten

Wohl dem, der sein Gartenhaus gleich hinter seinem Haus oder in naher Umgebung hat. Wessen Häuschen zum Relaxen oder für Garten- und Spielgeräte an einem weiter entfernten Ort steht, der hat auf Dauer keine Sicherheit, ob es dem Häuschen so weit gut geht. Aber auch Hausbesitzer mit Laube im anliegenden Garten könnten in die Not geraten, Haus und Hof mehr zu sichern. Spätestens wenn eine lange Reise geplant ist, sollten Sie einige Schutzmaßnahmen vorbereitet haben.

Gartenhaus schützen

Nicht nur zum eigenen Wohlbefinden ist ein Einbruchschutz für das Gartenhaus empfehlenswert, sondern auch für die Versicherung. Ohne nachweisbarem Einbruchschutz zahlt Ihnen eine Versicherung, auch mit erweiterter Gebäudeversicherung, keinen Schadensersatz. Es gibt einige Möglichkeiten, Ihr Gartenhaus und ebenso Ihr eigenen Haus oder Ihre eigene Wohnung gegen Einbruch zu schützen.

Zum Verständnis: Einbruchschutz bedeutet nicht, dass ein Einbruch völlig vermieden werden kann. Vielmehr sollen den Tätern erhebliche Hindernisse in den Weg gelegt werden, sodass sie von ihrem Vorsatz, Ihr Gebäude zu stürmen, irgendwann ablassen.

Die folgenden Vorschläge für Einbruchschutz sollen Ihnen bei der Auswahl behilflich sein.

Mit Splitterschutz haben es Einbrecher schwer
Mit Splitterschutz haben es Einbrecher schwer

Sicherheitsfolien

Sicherheits- bzw. Splitterschutzfolien sollen dem Einbrecher das einfache Splittern des Fensters erschweren. Die Folie wird innen ins Fenster geklebt. Wenn nun ein Bruchwerkzeug auf das Glas gepresst oder geschleudert wird, splittert zwar das Glas Ihres Fensters, aber die Folie hält das Glas dennoch zusammen. Im Idealfall verliert der Täter verliert das Interesse und zieht weiter. Eine gute Sicherheitsfolie erkennen Sie an dem Prüfzeichen DIN EN 12600. Das bedeutet: Die Folie hält das Glas auch bei einem Pendelschlag bzw. bei von Menschen ausgeübten Stoß- und Bruchversuchen zusammen.

Schlösser

Schloss wird geöffnet
Der Schließzylinder befindet sich hinter einer schützenden Schutzplatte, dies stellt einen Aufbohrschutz dar

Ein Zylinderschloss gehört an jede Tür Ihres Häuschens oder Hauses. Dieses können Sie mit einem Schutzbeschlag noch sicherer machen. Der Schutzbeschlag wird vor das eigentliche Schloss montiert, sodass einem Aufbohren mit Stahl entgegengewirkt wird.

Fenstergriffe mit Schloss
Fenstergriffe mit bereits integriertem Schloss bieten Sicherheit – eine nachträgliche Montage ist möglich

Achten Sie auch darauf, dass Fensteröffner sich nicht aushebeln lassen. Ein entsprechendes Fensterschloss bekommen Sie schon für 30 Euro. Das Fensterschloss wird auf Fensterflügel und Rahmen montiert. Es reicht für den Dieb also nicht, nur den Öffner aufzuhebeln. Er muss auch das Schloss knacken, bevor er in Ihr Haus hineinkommt. Dies stellt eine große Hürde dar, denn ein Fensterschloss ist nur von innen zu sehen und zu verwenden, während ein Türschloss, seiner Funktion gemäß, von außen und innen erreichbar sein muss.

Solche Fensterschlösser eignen sich auch sehr gut für Balkon- und Terrassentüren und sind empfehlenswert, wenn Sie im Erdgeschoss wohnen und ein Einsteigen durch das Fenster möglich wäre. In der Kombination mit einer Splitterschutzfolie erschweren Sie es dem Dieb erheblich, bei Ihnen über das Fenster einzusteigen.

Hinweis: Um Randale zu vermeiden, raten einige dazu, die Türen gleich ganz offen zu lassen. Dann werden diese nicht beschädigt. Dann allerdings zahlt Ihnen auch keine Versicherung eine Entschädigung. Das wäre so, als würden Sie Ihr Fahrrad nicht abschließen, aus Angst, Ihnen könnte man das Schloss kaputtmachen.

Alarmanlagen

Alarmanlagen sollen den Täter von seinem Tun aufschrecken. Bei einer Sirene muss er damit rechnen, dass auch Nachbarn aus ihrem Schlaf gerissen werden und nachschauen, was vor sich geht. Das wollen Täter, vor allem Gelegenheitsdiebe, nicht riskieren und suchen schnell das Weite. Eine andere Möglichkeit für einen Alarm ist ein sogenannter stiller Alarm. Bei einem Vorfall bekommen Sie über die Anlage einen Alarm auf Ihr Handy, über E-Mail oder Telefon.

Alarmanlage scharfgeschaltet
Alarmanlage wurde scharfgeschaltet

Bestandteile von Alarmanlagen

Die Funktionsweise von Alarmanlagen ist recht simpel. Sie haben Sensoren, eine Zentrale und Signalgeber (akustisch und/oder visuell). Die Zentrale kann ein externes Bedienteil haben oder das Bedienteil ist bereits in der Zentrale integriert. Mit dem Bedienteil stellen Sie die Alarmanlage scharf oder aus. Die Sensoren können Temperaturschwankungen, Geräuschveränderungen oder Bewegungen detektieren. Gibt es Veränderungen in dem zu überwachenden Areal, wird ein Alarm an die Zentrale geleitet, die wiederum dem Signalgeber, meist eine Sirene, die Aufgabe erteilt, sich zu aktivieren. Anstelle oder zusätzlich zu der Sirene kann ein stiller Alarm aktiviert werden. Dieser ist für die Einbrecher akustisch oder visuell nicht wahrnehmbar. Sie allerdings werden von dem Alarm erfahren, auch wenn Sie weit weg von Ihrem Haus sind und können zeitnah reagieren: sich vor Ort von dem Vorfall überzeugen, die Polizei informieren, Freunde, Nachbarn oder eingeweihte Bekannte um Hilfe bitten.

Um die Täter abzuschrecken und die Umgebung wachzurütteln, ist eine Sirene von Vorteil. Damit auch Sie benachrichtigt werden, ist ein stiller Alarm empfehlenswert.

Stiller Alarm = Alarmmeldung

Ob eine Alarmanlage über stillen Alarm verfügt, sagt Ihnen die Betriebsanleitung. Für einen Abruf via SMS sollte das Gerät über eine GSM-Komponente verfügen, sprich, es sollte sich eine SIM-Karte einstecken und verwenden lassen. Eine weitere Möglichkeit, einen Alarm zu erhalten, ist über das Internet. Dafür benötigen Sie eine IP-Alarmanlage. Dann lassen sich auch Alarmmeldungen via E-Mail zuschicken. Für die Alarmierung speichern Sie die gewünschten Telefonnummern bzw. E-Mail-Adressen im Gerät ab. Personen, die ihre Kontaktdaten dort abgespeichert haben, werden bei einem Vorfall benachrichtigt. Wie viele Personen eine Meldung erhalten können, hängt vom Gerät ab. Kann es nur eine Telefonnummer speichern oder mehrere? Wenn Ihnen daran gelegen ist, prüfen Sie vor dem Kauf, wie viele Nummern hinterlegt werden können.

SIM-Karten-Slot bei einer Alarmanlage
SIM-Karten-Slot bei einer Alarmanlage, die SIM-Karte liegt noch auf dem Gerät

Gefahrenmelder anbringen

Nützliche Sensoren, die Sie an Ihre Alarmanlage anschließen können, sind Gefahrenmelder. Diese gibt es für die unterschiedlichsten Bedürfnisse. An Fenstern und Türen können Sie Öffnungsmelder anbringen. An den Rahmen montieren Sie die eine Hälfte, an den Flügel die andere Hälfte. Beide Komponenten stehen in magnetischem Kontakt. Wird das Fenster oder die Tür geöffnet und die Melder sind scharfgeschaltet, ändert sich der magnetische Kontakt, denn die beiden Komponenten werden voneinander weiter getrennt. Diese Änderung löst den Alarm aus.

Fenster wird geöffnet
Fenster wird geöffnet: Gäbe es hier einen Melder, befände er sich zwischen Flügel und Rahmen – der Alarm würde aktiviert werden, sobald das Fenster weiter geöffnet werden würde

Zusätzlich zum Splitterschutz ist auch ein Glasbruchmelder denkbar. Diese reagieren in der Regel auf Geräusche bzw. Schallwellen. Sobald es klirrt, geht der Alarm los. Hochwertige Glasbruchmelder können zwischen dem Fallen einer Schale und dem Zerbrechen von Fensterglas unterscheiden, sodass es seltener zu einem Fehlalarm kommt. Für die Sicherung einer Gartenlaube reicht bei geringem Budget jedoch die einfachere Variante aus. Bedenken Sie, dass die Melder nur zum Einsatz kommen, wenn die Alarmanlage scharfgeschaltet ist. Dies sollte nicht der Fall sein müssen, während Sie im Garten weilen.

Des Weiteren haben Sie die Möglichkeit, einen Erschütterungsmelder zu installieren. Dieser eignet sich, wenn Sie Ihren wertvollen Laptop, Ihr Tablet oder Ihr E-Book mit vielen persönlichen Daten im Gartenhaus zurücklassen. Ebenso ist er für wertvolle Bilder oder Schatullen eine Sicherheit. An das zu schützende Objekt wird der Erschütterungsmelder angebracht. Sobald das Objekt bewegt wird, geht der Alarm los.

Videoüberwachung

Videoüberwachung sind in Verbindung mit akustischen Alarmanlagen eine empfehlenswerte Maßnahme. Zum einen schrecken sichtbare Videokameras Gelegenheitstäter ab, zum anderen können bei einem Vorfall nicht nur Kamerabilder aufgezeichnet, sondern auch Alarmanlagen für das abrupte Überraschen des Täters eingesetzt werden.

Bei der Videoüberwachung haben Sie die Qual der Wahl. Sie können sich für eine Netzkamera, eine kabelgebundene oder eine Funkkamera entscheiden. Darüber hinaus haben Sie noch die Wahl der Bauform: Mögen Sie lieber eine Domekamera oder eine Überwachungskamera mit Wandhalterung? Die Domekamera besteht aus einer blickdichten Halbkugel, sodass es sehr schwierig ist, zu sehen, auf welchen Bereich sie gerade schaut. Sie wird daher gern sichtbar an öffentlichen Plätzen verwendet oder auch im öffentlichen Nahverkehr.

Die Kamera mit Wandhalterung ist in länglicher Form gebaut und wird oft bei Firmenüberwachungen im Außenbereich installiert. Auch für das Gartenhaus scheint sich die letztgenannte durchzusetzen. Domekameras sieht man eher selten. Je nachdem wie aufwändig und teuer Sie Ihre Überwachungskamera planen, können Sie darüber hinaus eine sogenannte PTZ-Kameras einsetzen. P steht für Pan (schwenken), T für Tilt (neigen) und Z für Zoom (verfügt über Autozoom). Das heißt also, diese Kamera vermag durch ihre Bewegungsfreiheit sehr viel mehr Bereiche abzudecken als eine feststehende Kamera. Dazu kommt der Zoom. Sie kann also bei Vorfall das Bild des Täters vergrößern, sodass er deutlicher zu sehen ist.

Videoüberwachung im Garten
Videoüberwachung im Garten: Zwei PTZ-Kameras überwachen das Gebiet

Rechtliches zur Videoüberwachung

In Deutschland existieren gewisse Persönlichkeitsrechte wie das Recht am eigenen Bild oder das Recht an informationeller SelbstbestimmungDiese Rechte beschützen jeden, der sich in seinem privaten, aber auch im öffentlichen Umfeld befindet. Daher müssen Sie beim Installieren der Kamera darauf achten, dass öffentliche Gehwege, auf denen unbeteiligte Personen zu sehen sein könnten, nicht in die Überwachung einbezogen werden dürfen. Ihr eigenes Grundstück können Sie mit Kameras ausstatten, wenn nur Ihr Grundstück darauf zu sehen ist. Ein Einbrecher oder ein Abenteurer, der durch die Gärten streift, hat Pech, denn der Aufgezeichnete hat sein Recht am eigenen Bild in dem Moment verwirkt, indem er sich auf Ihrem Grund und Boden befindet.

Nachbarn nicht außen vorlassen: Planen Sie eine Videoüberwachung, achten Sie auch auf die Reaktion Ihres Nachbarn. Es gab schon Urteile, da musste der Inhaber einer Kamera-Attrappe diese wieder entfernen, da der Nachbar sich belästigt fühlte. Es reicht bereits die Annahme aus, dass man beobachtet wird, ganz gleich, ob Sie Ihrem Nachbarn schwören, eine Attrappe aufgestellt zu haben.

Überwachungskamera-Attrappe
Hätten Sie gewusst, dass es sich bei diesem Objekt um eine Überwachungskamera-Attrappe handelt?

Tipp: Installieren Sie eine Kamera, die ausschließlich Ihren Zaun (ohne Gehweg) sowie die Eingangstür zum Garten im Blickfeld hat. Außerdem lohnt es sich, Kameras anzubringen, die direkt auf Ihre Außentür(en) sowie die Fenster gerichtet sind. Achten Sie bei der Ausrichtung darauf, dass weder das Nachbargrundstück noch öffentliche Wege von der Kameraausrichtung betroffen sind.

Grundsätzliches für die Außenvideoüberwachung

Bedenken Sie, dass Sie nicht jede Überwachungskamera für den Außeneinsatz verwenden kann. Eine Außen-Überwachungskamera muss bestimmte Kriterien erfüllen. Zum einen sollte sie in einem wetterfesten Gehäuse eingebaut sein. Die Stromleitungen sollten in einem beständigen PVC-Schlauch geschützt liegen. Großer Schwachpunkt ist außerdem der Übergang von innen nach außen. Damit ist gemeint, dass die Kamera selbst in einem wetterfesten Gehäuse liegt und auch die Stromleitungen durch einen Mantel wettergeschützt sind, jedoch müssen auch die Aussparungen geschützt sein, die notwendig sind, damit die Stromleitungen die Kamera verlassen können. Die Kamera darf auch bei Regen im Inneren nicht feucht werden, weil dies das Aus für Ihr Überwachungsgerät bedeuten würde. Deshalb prüfen Sie Ihre Kamera auf Dichtungen an den Schwachstellen: Aussparungen, Linse, Blende etc.

Sichtschutz ist Einbruchschutz

Haben Sie eine Hecke, die als Sichtschutz dient, sollte sie gut 1,80 m hoch sein. Ist sie auch noch recht dicht, haben Sie bereits einen ersten Einbruchschutz. Bedenken Sie, dass besonders Gelegenheitsdiebe von Sichtbarem angezogen werden.

Sichtschutz Hecke
Sichtschutz Hecke: schön anzusehen und doch nichts zu sehen

Liegt ein Spielzeug achtlos im Gras oder ein Lederetui, wird dies den Dieb eher anziehen als ein sauberer Rasen. Auch blickdichte Sichtschutzscheiben können helfen, dem Dieb von seiner Neugier abzuhalten. Es empfiehlt sich, vor jedem Abschied vom Garten und Gartenhaus alle Geräte, Spielzeug oder Möbel im Gartenhaus einzuschließen. Dabei sollte nach Möglichkeit ein Blick durch das Fenster nicht auf selbiges schließen lassen. Verstecken Sie alle Dinge in einem Garten- bzw. Laubenschrank im oder am Haus oder legen Sie über die Geräte Decken als Sichtschutz.

Gartenschrank | Bild: weka
In einem Gartenschrank können Sie – im oder am Gartenhaus – viele Sachen blicksicher aufbewahren  | Bild: weka

Unfreiwillige Beihilfe vermeiden

Diebe verwenden zum Einbruch, was ihnen in die Finger kommt. Eine Schaufel oder eine Harke ist dabei ein wunderbares Werkzeug zum Fenstereinschlagen. Mit einer Schere könnte man versuchen, das Schloss zu knacken. Mit einem Stiel lässt sich ein Fenster aufhebeln. Sie sehen, Diebe sind erfinderisch. Helfen Sie ihnen nicht dabei, ihre Kreativität einzusetzen, sondern verwahren Sie alles an Geräten im Gartenhaus. Empfehlenswert ist es auch, außenliegende Stromquellen (Steckdosen) abzuschalten, wenn Sie gehen. Denn ansonsten kann ein Dieb mit Schleifgerät und ähnlichen elektrischen Werkzeugen viel Schaden anrichten.

Gartengeräte ohne Aufsicht
Gartengeräte ohne Aufsicht: Solche Situationen nutzen Gelegenheitsdiebe aus

5 Kommentare zu Einbruchschutz für das Gartenhaus

  1. Danke für die hilfreichen Informationen. Ich habe ehrlich gesagt noch gar nicht darüber nachgedacht dass in meinem Gartenhäuschen auch eingebrochen werden könnte und nur das Haus gesichert. Warum kann ich nicht sagen, denn eigentlich scheint es nur logisch das auch zu sichern. Ob es wirklich eine Außenvideoüberwachung werden soll, weiß ich noch nicht. Ich bin eher ein Freund von verdeckten Alarm und nichts was so auffällt. Letzendlich will man sich wohl fühlen und nicht immer darüber nachdenken müssen „ja, das ist für meine Sicherheit“.

  2. Hallo,
    der Artikel hat uns sehr weitergeholfen. Eigentlich wollten wir die Fenster unserer Gartenhauses nur vor dem Aufhabeln schützen. Wir wussten gar nicht, dass es ’sicherheitsfolie‘ gibt. Wir haben noch ein wenig dazu gelesen und schlussendlich auch diese Folie bestellt. Nicht unbedingt billig, aber (hoffentlich) wirksam.

    Beste Grüße
    Günni

  3. Vielen dank für die Informationen, sie sind sehr hilfreich. Leider wurde bei mir auch eingebrochen und bin jetzt auf der Suche nach Einbruchschutzfolien.

  4. Hallo und vielen Dank für den interessanten Artikel. Wie funktioniert bei diesem System eigentlich der Alarm, wenn eine Scheibe eingeworfen und hereingedrückt wird ? Ist da ein Sensor an dem Fenster?

    • Vielen Dank für die Nachfrage!
      Ein Öffnungsmelder löst bei Änderung der Kontaktentfernung aus – falls Sie dies meinen mit „bei diesem System“. Würde eine Scheibe eingeschlagen und das Fenster oder die Glastür nicht geöffnet werden, bliebe der Alarm aus. Dies ist jedoch in den wenigsten Fällen gegeben, denn Einbrecher nutzen das Zerschlagen des Glases hauptsächlich, um den Indoor-Öffnungsmechanismus (Klinke, steckengelassener Schlüssel etc.) bedienen zu können und auf diese Weise Tür oder Fenster zu öffnen. Möchten Sie auf Nummer sicher gehen und auch das Zersplittern des Glases detektieren lassen, können Sie zusätzlich einen Glasbruchmelder anbringen, siehe auch: https://www.edingershops.de/magazin/einbruchsschutz-fuer-das-gartenhaus/#gefahrenmelder-anbringen
      Akustische Glasbruchmelder müssen Sie nicht an der Scheibe befestigen, da sie auf nahe Schallwellen/Geräusche reagieren. Passive Glasbruchmelder reagieren auf Erschütterungen am Glas – diese sollten daher an die zu überwachende Fensterscheibe geklebt werden.

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