Rauchmelderpflicht in Bayern

Das Jahr 2018 bringt im Bereich Brandschutz für Eigentümer von Wohnungen und Einfamilienhäusern in Bayern gleich zu Beginn ein paar Neuigkeiten mit sich. Denn seit 01.01.2018 gilt nun auch in Bayern Rauchmelderpflicht für Neu- und Umbauten von den oben genannten Wohnanlagen. Für die Installation und Einhaltung der Melder haben die Eigentümer Sorge zu tragen.

Die kleinen elektronischen Lebensretter müssen mindestens in folgenden Räumen angebracht werden:

  • Schlafzimmer
  • Kinderzimmer
  • Flure und Korridore
Optischer Rauchmelder

Optischer / photoelektrischer Rauchmelder

Rauchmelder sind also in Räumen Pflicht, in denen Menschen im Schlaf vom Brand bzw. vom Rauchgas überrascht werden könnten. Flure und Korridore hingegen dienen als Verbindung zu weiteren Aufenthaltsräumen bzw. als Rettungswege bei Brand- oder Gasgefahr und müssen daher ebenso mit einem Melder ausgestattet werden.

In den meisten Bundesländern nicht vorgeschrieben, aber dennoch ratsam, ist die Installation in Zimmern mit längerer Aufenthaltsdauer wie einem Wohnzimmer. Dies ist vor allem dann anzuraten, wenn die Couch oder das Sofa zum Schlummern einladen. Bei Räumen, die sich durch Raumteiler oder allzu hohe Möbel in unterschiedliche Bereiche unterteilen, empfehlen sich außerdem entsprechend viele Rauchmelder. Haben Sie beispielsweise durch hohe Raumteiler ein klar getrenntes Esszimmer und ein klar getrenntes Wohnzimmer, empfiehlt sich für diese beiden Bereiche je ein Rauchmelder.

Hitzemelder GS 558 von Protector

Hitzemelder lösen bei erhöhter Umgebungstemperatur aus

Bei den meisten Rauchwarnmeldern handelt es sich um optische bzw. photoelektrische Gefahrenmelder. Diese reagieren auf Rauchpartikel in der Messzelle. Mehr dazu finden Sie ausführlich in unserem Magazinbeitrag Gefahrenmelder. Sobald sich in der Messzelle eine kritische Menge an Rauchpartikeln befindet, wird ein Vorgang in Gang gesetzt, der schließlich zum Auslösen des Alarms führt.

Da Dämpfe wie Wasser- oder Küchendämpfe leicht als Rauchpartikel fehlgedeutet werden könnten, sind Rauchmelder in Küchen oder Bädern nur bedingt empfehlenswert. Stattdessen können Sie jedoch auf den Hitzemelder zurückgreifen! Der detektiert anstelle der Rauchpartikel in der Messzelle eine Temperaturerhöhung. Bei einer zu hohen Wärmeentwicklung in seiner Umgebung wird der Alarm ausgelöst. Dies geschieht bei etwa 60°C. Sie finden diese Angabe auch in der Bedienungsanleitung.

Sie sind auf der Suche nach Rauchmeldern und/oder Hitzemeldern?

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