Am 16. Oktober ist Weltbrottag

Inzwischen ist wohl für jedes wichtige Lebensmittel ein Ehrentag im Kalenderjahr reserviert – so auch für das Brot. Am 16. Oktober ist Weltbrottag. Grund genug, dem schmackhaften und Energie verleihenden Gebäck ein paar Zeilen zu widmen.

Feuer, Mehl und Wasser

Gemahlenes Getreide als Bestandteil für Nahrung zu verstehen, war die Voraussetzung für das Brot. Denn Brot besteht in der Grundform aus nichts anderem als Wasser und Mehl. Das Wasser hält das Mehl zusammen, indem es mit ihm vermengt wird, sodass ein Teig entsteht. Damit der Teig schließlich zu einem Brot werden kann, muss er außerdem einer gewissen Temperatur ausgesetzt sein – die wiederum seit alter Zeit durch Feuer erzielt wird. Fladen oder Stangenbrote mögen die ersten Brote gewesen sein, die über oder neben dem Feuer garten.

Brot gart in einem Metallbehältnis über offenem Feuer | Bild: Kilodk

Brot gart in einem Metallbehältnis über offenem Feuer | Bild: Kilodk

Als die Zeit für Töpfe gekommen war, wurde der Brotteig in  Behälter aus Metall gelegt oder Wasser und Mehl bereits dort vermengt, um im Feuer oder auch am Feuer zu einem Brot zu backen. Diese erste Art der Fertigstellung wird noch heute mit dem Dutch Oven weitergelebt. Mit der Erfindung des Ofens konnte das Brot schließlich im Backraum garen, wo es noch heute gebacken wird.

Im Laufe der Jahrhunderte hat sich viel für das uralte Backwerk verändert. Salz kam als Würz- und Konservierungsmittel hinzu. Die Brote wurden durch weitere Zutaten und Backformen in immer neue Varianten verwandelt. Allein in Deutschland existieren ca. 3200 Brotsorten laut dem Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks e. V.  Geblieben ist die Verbindung von Flüssigkeit und Mehl. Wasser kann zum Beispiel durch Milch ergänzt werden und Menschen, die an einer Glutenunverträglichkeit leiden, freuen sich über Brot aus Mais- oder Reismehl statt über solche aus Weizen oder Roggen. Bei der Aufzählung dürfen die besonders süßen Brote mit einer gewissen Menge an Zucker oder anderen Süßmachern nicht vergessen werden.

verschiedene Brote | Bild: TBine

verschiedene Brote | Bild: TBine

Und auch bei den Brotstätten hat sich einiges getan Der Duft von gebackenem Brot erreicht uns heute aus holzbefeuerten Öfen ebenso wie aus Öfen mit Anschluss für die Steckdose. Gleich bleibt die Temperatur – ab ca 230°C wird Brot gebacken.

Brot für die Welt

Wasser, Mehl und Feuer – nicht von ungefähr sind die Worte „Brot für die Welt“ in aller Munde. Brot ist ein preiswertes und leicht herzustellendes Lebensmittel, sehr energiereich und es macht satt.

Als der Weltbrottag – im Original: World Bread Day2001 in Berlin von dem internationalen Verband für das Bäckerwesen beschlossen wurde, wurde an gleicher Stelle der Welternährungstag – im Original: World Food Day – besiegelt. Er soll daran erinnern, dass es viele Menschen auf der Welt gibt, die nicht einmal Brot zum Leben haben. Seit mehr als 15 Jahren wird somit der Weltbrottag und der Welternährungstag am 16. Oktober begangen.

Backen fürs Herz

Angenehme Düfte führen die Menschen seit jeher zur Brotstätte. Frisch gebackenes Brot ist nicht nur ein magenfüllendes Lebensmittel, sondern insbesondere auch für Deutschland eine echte Kultur geworden. Seit 2004  ist die Deutsche Brotkultur ein eingetragenes immaterielles Kulturerbe in Deutschland laut UNESCO.

Zelebrieren auch Sie den Weltbrottag und haben Sie Teil an diesem besonderen Kulturerbe mit selbstgebackenem frischen Brot! Sie haben noch keine echte Brotstätte zuhause? Keine Sorge: Auch nächstes Jahr am 16. Oktober ist wieder Weltbrottag! Bis dahin finden Sie bei uns im Shop zahlreiche Holzbacköfen für den Garten sowie Elektro-Öfen und Ofeneinsätze für die Wohnung, die sich nicht nur für das schmackhafte Brot, sondern auch für Pizzen oder Flammkuchen eignen.

Brot aus dem Kamin mit dem Ofeneinsatz Pizza Casa von ediFire

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